Adipositas

Adipositas sollte mit individuellen Konzepten therapiert werden

Zu den Ursachen von Adipositas sind viele Theorien und praktische Empfehlungen zur Therapie im Umlauf. Berücksichtigt wird dabei nicht, das jeder Mensch einzigartig ist. Abhängig von Konstitution, genetischer Ausrichtung, aktuellem Gesundheitszustand, Hormonlage und Lebensbedingungen ist folglich die jeweilsAdipositas individuell richtige Ernährungsform. Alle genannten Aspekte spielen bei der Entwicklung unserer „biochemischen Individualität“ eine Rolle. Dieser Begriff wurde von Dr. Roger J. Williams, einem bekannten Biochemiker an der Uni Texas, in den 70er Jahren geprägt. Weil wir von der Idee so besessen waren, es müsste nur eine einzige Ernährungsform geben, die jedem Menschen alle nötigen Nährstoffe bietet, haben wir eine wichtige Tatsache übersehen, die für jedes Lebewesen gilt.
Wir unterscheiden uns voneinander, von unserer Körperform bis zu unserer Augenfarbe, von unserer Hautfarbe bis zur Struktur unserer Haare, von unserer Ursprungsfamilie, bis zur Frage, wie leicht oder schwer wir abnehmen. Wir reagieren auf verschiedenartige Nahrungsmittel unterschiedlich empfindlich. So können etwa 70 % der Weltbevölkerung keinen Milchzucker (Laktat) und etwa 50 % kein Milcheiweiß verdauen.
Wir unterscheiden uns in unseren körperlichen Anlagen und in ererbten Schwächen, die zu Diabetes, Bluthochdruck und Herzproblemen führen können. Durch falsche Ernährung können diese Schwächen verschlimmert werden. Die genannten Punkte spielen bei der Entwicklung unserer biochemischen Individualität eine Rolle.
Unsere Arbeit und unser Lebensstil sind so unterschiedlich wie unsere Vorlieben, Geschmacksempfinden und Abneigungen. Das Alter und die täglichen Aktivitäten wirken sich auf jeden von uns unterschiedlich aus.
Auch unser Geschlecht beeinflusst deutlich unseren Stoffwechsel. Es fällt Männern deutlich leichter als Frauen Körperfett abzubauen, selbst wenn sich beide körperlich gleich intensiv betätigen und auf ihre Ernährung achten. Das liegt daran, dass es mit zunehmender Muskelmasse immer leichter wird Fett zu verbrennen. Aufgrund des männlichen Hormons Testosteron besteht der Körper des Mannes aus mehr Muskeln und fettarmen Gewebe, während die Frau durch das weibliche Östrogen leichter Fett speichert.
Der Versuch, eine allgemeine Ernährungsform zu finden, die für alle Menschen optimal ist, hat bewirkt, dass wir das Gefühl für unsere persönliche Einzigartigkeit verloren haben. Viele von uns sind nicht einmal in der Lage, richtig zu genießen. Geschmack, Konsistenz und Aroma eines guten Essens, die verbindende Atmosphäre einer gemeinsamen Mahlzeit mit der Familie oder Freunden, haben ihren Stellenwert verloren. An die Stelle des Geniessens ist das mühsame Zählen von Kalorien und Fettmengen getreten, ganz zu schweigen von Schuldgefühlen, die uns plagen, wenn wir doch einmal von den selbst auferlegten Ernährungsregeln und Einschränkungen abweichen.
Die endlose Informationsflut zum Thema gesunde Ernährung, sicherlich gibt es hier auch nachhaltige und gesundheitsfördernde Ansätze, hat dazu beigetragen, dass wir den eigentlichen Schlüssel zu unserem Ernährungsproblem oft übersehen.
Die Lösung des Problems ist verblüffend einfach, erklärt die Heilpraktikerin Ellen Krause: "Es gibt keine Ernährungsform, die für jeden Menschen gleichermaßen geeignet ist."

Im Rahmen eines umfangreichen Screenings klärt die Therapeutin Ellen Krause, im Hinblick auf individuelle Ernährungsempfehlungen, folgende Punkte im Detail:
Wie sieht das persönliche Stoffwechselprofil aus?
Wie arbeiten die Verdauungsorgane?
Wie ist die aktuelle Hormonlage?
Wie wirkt sich Stress aus ?
Wie ist die genetische Disposition?

Auf dieser Grundlage kann die Heilpraktikerin Ellen Krause erkennen, warum Störungen im Eiweiß-, Fett-, Kohlehydratstoffwechsel entstehen. Diese Störungen können mit homöopathischen Mitteln behandelt werden. Darüber hinaus werden individuelle Ernährungspläne geschrieben, damit "Lebenspower mit zufriedenen Essgewohnheiten" einhergeht.